Schlagwort: Qualitätsmanagement

Etablierung positiver Evaluationen

Der mittelfristig zu erreichende Effizienzgewinn durch das zentrale Qualitätsmanagement wird kostenneutral eine Ausweitung in der Evaluation und insbesondere des Beschwerdeverfahrens  ermöglichen.

Evaluation

  • meint hier typischerweise Befragung der Beteiligten, zum Beispiel Befragung der Bewohner von Senioreneinrichtungen und deren Angehörigen, aber auch der Mitarbeiter dieser Einrichtungen über ihre Zufriedenheit mit den verschiedenen Aspekten der Einrichtung (Gestaltung der Wohnungen, zeitlicher Ablauf, Personalausstattung, Güte der Versorgung, …).
  • Evaluation ist keine Kontrolle im negativen Sinn. Vielmehr: Die Ergebnisse der Evaluation können und sollen eingesetzt werden, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und zu realisieren.
  • Die Erfahrung zeigt: Bei regelmäßiger Evaluation ergeben sich Verbesserungen in fast allen Bereichen.

Vorgesehene Evaluationen sind beispielsweise:

  • -> Evaluation der Senioreneinrichtungen
  • -> Evaluation der Kindergärten und Schulen
  • -> regelmäßige repräsentative Befragungen der Bevölkerung zu aktuellen städtischen Problemen, Projekten und Maßnahmen.


Regelmäßige repräsentative Befragung der Bevölkerung zu aktuellen städtischen Problemen und Maßnahmen

Um krasse Diskrepanzen zwischen dem Willen der Bevölkerung und den Beschlüssen des Gemeinderats, wie sie beim versuchten Verkauf der städtischen Wohnungen zutage getreten sind, in Zukunft wirksam zu verhindern, setzt sich „Für Freiburg“ für eine regelmäßige repräsentative Befragung der Bevölkerung zu aktuellen städtischen Problemen, Projekten und Maßnahmen ein.

Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle

Die Zufriedenheit der Bürger mit den städtischen Einrichtungen, ihren Aktivitäten und Mitarbeitern ist ein wichtiger Zielparameter für die Arbeit von  Stadtverwaltung  und  Gemeinderat.

Wir fordern eine einheitliche und wirksame Qualitätssicherung für die Arbeit der Stadtverwaltung, eine zentrale Stelle für Beschwerden und Optimierungsvorschläge sowie eine außerhalb der Verwaltung angesiedelte ehrenamtliche Ombudsperson. Durch sie soll die Qualitätssicherung in Behörden und Gesellschaften der Stadt unabhängig überwacht werden. Die Budgets für die bisher stattfindende Evaluation städtischer Einrichtungen auf Abteilungsniveau sollen hier gebündelt werden, so dass keine zusätzlichen Kosten auf die Stadt zukommen.